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68er Dodge Charger  - Seite 12


Wer kennt das nicht: früh entwickelt sich der Wunsch, einen „Ami-Schlitten“ zu fahren. Oft sogar gibt es zu Beginn gleich ein Wunschmodell. Doch entweder Zeit, Geld oder beides fehlen, um sich den Wunsch rechtzeitig zu erfüllen

Im Falle des potenten schwarzen Chargers lässt sich der Weg als Umweg definieren. In die deutschen Lande kam er über einen Händler in der Nähe von Hockenheim. Da dieser aber nicht ganz so lauter scheint, wollen wir darauf nicht weiter eingehen. Fakt ist, dass der Wagen im Originalzustand aus der Schweiz kam und ohne Bild als Kleinstanzeige in einem Gebrauchtwagenteil einer Fachzeitschrift annonciert war.

Diese fiel Klaus Hülsmann, damals bereits stolzer Besitzer diverser Mopars, besonders auf. Denn sein Umweg zu einem Dodge Charger war über eben diese anderen Mopars gegangen. Er hatte zuvor schon Challengers besessen, sich dann langsam „hochgedient“ und war zuletzt im Besitz eines Super Bee. Aus dem Erlös des Verkaufs der Biene konnte er sich nun den heiß ersehnten 68er Charger leisten.

„68 war mir sehr wichtig – schon wegen der schönen runden Heckleuchten“, erklärt Klaus dazu. Nach einem kurzen Telefonat tobte er nach Hockenheim, besah sich den Wagen kurz – und übersah ein paar Details, wie bei Liebe auf den ersten Blick mitunter üblich. Nun ja, er hatte halt Herz und Verstand gleichzeitig an den Wagen verloren.


(Mehr zum Artikel finden Sie in Ausgabe Nr. 5-2008)